Fortbildung für Erzieherinnen in Kinderkrippen

Durch meinen Forschungsschwerpunkt "Frühkindliche Entwicklung und Förderung" verfüge ich über ein hohes Maß an Expertenwissen im Bereich der pädagogischen Arbeit mit Kleinkindern. Als Projektleitung des Forschungsprojektes ("Krippen mit Grips") der Universität Würzburg habe ich mit meinen Kollegen (Kerstin Bäuerlein und Jan Rösler) einen Leitfaden für Erzieherinnen entwickelt, der Empfehlungen gibt, wie Krippenkinder bestmöglich betreut und gefördert werden. Dieser Erzieherleitfaden basiert auf dem aktuellen Stand der Forschung und wurde gemeinsam mit Erzieherinnen entwickelt. Er stellt eine Handlungsorientierung für die pädagogische Arbeit mit den 1- bis 3-Jährigen dar und gibt konkrete Anregungen für die Förderung im Krippenalltag.

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Würzburger frühpädagogischer Erzieherleitfaden (WÜRFEL)

Der Erzieherleitfaden enthält die fünf Themenbereiche Eingewöhnung, Bindung, sozial-emotionale Entwicklung, Sprachentwicklung und kognitive Entwicklung. Neben diesen fünf Modulen werden Zusatzinformationen zu Beobachtung und Dokumentation sowie zu Qualitätsmerkmalen und wichtigen Rahmenbedingungen gegeben. Alle Themenbereiche sind selbstverständlich miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig. Auf Wunsch können Fortbildungen in den einzelnen Themen erfolgen und Schwerpunkte gesetzt werden. Auch kann ich, wenn gewünscht, eine umfassende Qualitätseinschätzung (s.u.) der pädagogischen Arbeit vornehmen, die dann als Grundlage der Fortbildungen bzw. der Qualitätsentwicklung in der Einrichtung dient.

Supervision



Für Teams pädagogischer Einrichtungen besteht die Möglichkeit im Kontext „Kindergarten und Kinderkrippe“ Supervision in Anspruch zu nehmen. Je nach Zielvereinbarung unterstütze ich Teams in ihrer Zusammenarbeit miteinander, in der Kommunikation mit Eltern sowie in persönlichen Belangen bei der Arbeit mit den Kindern.

Qualitätsentwicklung in Kinderkrippen



Grundlage der Qualitätsentwicklung ist die Feststellung der aktuellen pädagogischen Qualität mit Hilfe einer wissenschaftlich fundierten Beobachtungsskala (KRIPS-R). Dabei ist vor allem die sog. Prozessqualität, welche den Umgang der Betreuerin mit dem Kind beschreibt, von besonderer Bedeutung. Die Einschätzung ist sowohl für eine einzelne Krippen-Gruppe wie auch für eine ganze Einrichtung möglich. Im Anschluss an eine Qualitätsfeststellung erfolgt gemeinsam mit dem pädagogischen Team eine Qualitätsentwicklung.